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Cambridge läutet eine neue Ära der digitalen Reife für das Zeitalter der KI ein

Die aktualisierten Lehrpläne für digitale Kompetenz in der Grundschule und der unteren Sekundarstufe von Cambridge bieten einen zukunftsorientierten Rahmen für verantwortungsbewusste KI und Medienkompetenz

Die mutige Aktualisierung des Lehrplans befähigt Kinder, kritisch zu denken, verantwortungsbewusst zu handeln und Technologie nicht nur zu konsumieren, sondern auch zu gestalten

CAMBRIDGE, England--(BUSINESS WIRE)--Da digitale Kompetenz weltweit in den Vordergrund der Bildungsreformen rückt, kündigt die International Education Group der Cambridge University Press & Assessment (Cambridge) heute eine umfassende Umgestaltung ihrer Lehrpläne für digitale Kompetenz in der Grundschule und der unteren Sekundarstufe an, die neu definiert, was es für junge Menschen bedeutet, in einer von KI geprägten Welt erfolgreich zu sein.

Die aktualisierten Lehrpläne Cambridge Primary Digital Literacy und Lower Secondary Digital Literacy richten sich an Lernende im Alter von 5 bis 14 Jahren und gehen über die Vermittlung von Technologiekenntnissen hinaus. Sie fördern die digitale Reife und vermitteln den Schülern Urteilsvermögen, kritisches Denken und Selbstvertrauen, um zu entscheiden, warum, wann und wie Technologie eingesetzt werden sollte.

Die überarbeiteten Lehrpläne bieten Schulen einen klaren, zukunftsorientierten Rahmen, der Lernenden die Möglichkeit gibt, in einer sich schnell entwickelnden digitalen Landschaft handlungsfähig zu bleiben. Die neuen Inhalte reichen vom Online-Wohlbefinden bis hin zur Priorisierung der menschlichen Intelligenz im Zeitalter der KI, wobei die Herausforderungen und der Wert, den KI für ihr Leben und ihre Bildung mit sich bringen kann, untersucht werden. Der Schwerpunkt verlagert sich vom Beherrschen einzelner Tools hin zum Aufbau anpassungsfähiger, übertragbarer Fähigkeiten, damit die Lernenden nicht nur mit Fehlinformationen und Online-Gefahren umgehen können, sondern auch aktiv die Technologien gestalten können, die ihre Bildung und ihre Zukunft beeinflussen.

Was ist neu?

Der aktualisierte Lehrplan untersucht, wie KI die multimodale Kommunikation zwischen verschiedenen Zielgruppen und Plattformen unterstützen kann und wie ein strukturierter Dialog mit KI-Systemen die Forschung, das Hinterfragen und das kritische Denken vertiefen kann. Gleichzeitig stärkt er die Medienkompetenz und fördert das Verantwortungsbewusstsein und Verständnis der Schüler für ihre Arbeit.

Zu den neuen und aktualisierten Themen im Lehrplan gehören:

  • Online-Sicherheit und Cybermobbing – Schutz des körperlichen und emotionalen Wohlbefindens
  • Gemeinschaftsbildung und Zusammenarbeit – Einsatz digitaler und KI-Tools
  • Zuverlässigkeit von Quellen und Echokammern – Bewertung von Informationen aus KI-Quellen
  • Persönliche Verantwortung beim Umgang mit digitalen und KI-Tools
  • Menschliche und künstliche Intelligenz – wie man sie unterscheidet und wann man sie einsetzt
  • Parasoziale und digitale Beziehungen – Verständnis ihrer persönlichen Auswirkungen
  • Erstellung von Lernergebnissen unter Beibehaltung der Urheberschaft – z. B. Berichte und Präsentationen
  • Zukunftsfähige Lernende – Bewertung der Technologie der Zukunft

Lernen in der digitalen Welt von heute

Die Lehrplanautorin Beverly Clarke MBE sagte: „Es ist unerlässlich, dass Pädagogen aller Fachbereiche junge Lernende dabei unterstützen, tiefgründig und kritisch über KI und ihre Beziehung dazu nachzudenken. Dieser überarbeitete Lehrplan von Cambridge unterstützt Schulen dabei, sich positiv, proaktiv und informiert mit KI auseinanderzusetzen, indem er altersgerechte Inhalte einbettet, die Lernende dabei unterstützen, Selbstvertrauen, Neugier und kritisches Denken zu entwickeln, während sie sich in einer zunehmend KI-gestützten Welt zurechtfinden müssen.“

Nadja Djordjevic, Lehrerin für digitale Kompetenz an der Savremena osnovna škola in Belgrad, Serbien, erhielt einen ersten Einblick in den überarbeiteten Lehrplan für die Unterstufe. Sie sagte: „Ich schätze besonders, dass Risiken wie vermehrtes Plagiieren aufgrund der KI-Entwicklung berücksichtigt werden und dass der Schwerpunkt auf der persönlichen Ethik sowohl für Schöpfer als auch für KI-Ingenieure liegt. Ich halte diesen Wert für entscheidend in der kreativen Welt – er trägt dazu bei, KI als unterstützendes Werkzeug zu positionieren und gleichzeitig die menschliche Authentizität und Ausdruckskraft zu bewahren.“ Hören Sie sich an, was Nadia über ihre Erfahrungen mit der Erprobung des Lehrplans zu sagen hat.

Unterrichten und Bewerten

Schulen können digitale Kompetenz als eigenständiges Fach unterrichten oder die Inhalte in andere Fächer einbetten, je nach Ansatz und Stundenplan. Beispielsweise könnten Schulen den Wert des mathematischen Denkens und Arbeitens mit dem kognitiven Entlastungsprozess durch KI vergleichen.

Es gibt keine formelle Bewertung der Lehrpläne. Die Lernenden erhalten formatives Feedback durch Diskussionen und Beobachtungen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Lernenden Eigenverantwortung und Verständnis für ihre Arbeit zeigen, insbesondere wenn KI zum Einsatz gekommen ist.

Die Lehrpläne sind für registrierte Schulen, die Cambridge Primary und Lower Secondary anbieten, kostenlos und können sofort im Unterricht eingesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten Cambridge Primary Digital Literacy und Lower Secondary Digital Literacy auf der Cambridge-Website.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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karen.birmingham@cambridge.org

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