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Erste randomisierte kontrollierte Studie zeigt vielversprechende Ergebnisse einer ketogenen Diät bei psychotischen Störungen

Die Studie berichtet über Zusammenhänge zwischen Ketonwerten und kognitiven sowie psychiatrischen Symptomen bei Personen mit Störungen aus dem Schizophrenie-Spektrum und einer bipolaren 1-Störung

SAN MATEO, Kalifornien--(BUSINESS WIRE)--Eine heute im Schizophrenia Bulletin veröffentlichte, in ihrer Art einzigartige randomisierte kontrollierte Studie (RCT) von Forschern der University of California, San Francisco (UCSF), die teilweise vom National Institute of Mental Health (NIMH) finanziert wurde, ergänzt die wachsende Literatur zum potenziellen Nutzen einer ketogenen Diät bei der Behandlung psychotischer Störungen. Die Studie, an der Teilnehmer mit Störungen aus dem Schizophrenie-Spektrum oder einer bipolaren 1-Störung teilnahmen, zeigte während einer einmonatigen offenen Phase der RCT schnelle metabolische Verbesserungen bei einer ketogenen Diät im Vergleich zur üblichen Ernährung. Darüber hinaus verzeichneten diejenigen, die an der optionalen viermonatigen einarmigen Verlängerung der ketogenen Diät teilnahmen, signifikante Verbesserungen bei metabolischen, psychiatrischen und kognitiven Messwerten.

Von den 58 eingeschriebenen Teilnehmern schlossen 47 den anfänglichen Vergleich zwischen einer einmonatigen ketogenen Diätintervention und einer Kontrollgruppe mit üblicher Ernährung ab. Fünfundzwanzig Teilnehmer entschieden sich dafür, die Intervention im Rahmen einer einarmigen Verlängerung auf insgesamt vier Monate fortzusetzen. Die Studie zeigte eine hohe Durchführbarkeit: 83 % der täglich getesteten Teilnehmer hielten die Ketose im einmonatigen RCT-Teil aufrecht, 94 % in der viermonatigen Verlängerung, wobei keine Berichte über signifikante Nebenwirkungen der Diät vorlagen.

Nach einem Monat ketogener Diät zeigten die Teilnehmer im Vergleich zur Kontrollgruppe statistisch signifikante Verbesserungen bei wichtigen Stoffwechselmarkern. In dieser kontrollierten Studie waren höhere Ketonwerte mit einer Senkung des Blutzuckerspiegels und geringeren Depressionssymptomen (PHQ-9) verbunden, selbst unter Berücksichtigung des Gewichtsverlusts, was darauf hindeutet, dass die Ketose selbst – und nicht nur die Gewichtsabnahme – eine Rolle bei den beobachteten Effekten spielen könnte.

Die viermonatige Verlängerungsphase zeigte, dass die Stoffwechselverbesserungen zusammen mit einer signifikanten Verringerung der Symptome von Depressionen und Schizophrenie sowie einer gesteigerten kognitiven Leistungsfähigkeit anhalten. Auch wenn es sich hierbei um eine einarmige Verlängerungsstudie mit 25 Teilnehmern handelte, stellt sie ein ermutigendes Signal dar, dass die ketogene Diät eine potenzielle Intervention bei schweren psychischen Erkrankungen sein könnte.

„Die von uns beobachtete Verbesserung der kognitiven und psychischen Symptome ist bei Menschen mit psychotischen Störungen besonders wichtig, da die derzeitigen Medikamente, die ihre Psychose behandeln, nicht auf ihr allgemeines psychisches Wohlbefinden abzielen, einschließlich kognitiver oder depressiver Symptome, die stark beeinträchtigend sein können“, sagte die Studienleiterin Judith M. Ford, PhD, Professorin für Psychiatrie an der UCSF und am Weill Institute for Neurosciences. Dr. Ford merkte an, dass die Ergebnisse zwar ermutigend seien, jedoch die Notwendigkeit größerer, längerer und vollständig kontrollierter Studien unterstreichen, um festzustellen, ob diese Vorteile auch in größerem Maßstab bestehen bleiben.

Die Autoren betonen, dass eine einmonatige Intervention offenbar nicht ausreicht, um die potenziellen therapeutischen Vorteile für die psychische Gesundheit zu erfassen, und dass die nach vier Monaten beobachteten signifikanten kognitiven und psychiatrischen Verbesserungen unter kontrollierten Bedingungen repliziert werden müssen. Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit jüngsten Pilotstudien zu Schizophrenie und bipolaren Störungen und weisen gemeinsam auf die Notwendigkeit größerer, längerer randomisierter kontrollierter Studien hin, um die Wirksamkeit und Sicherheit der ketogenen Therapie bei Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen zu testen.

„Diese Studie untermauert die Erkenntnisse, dass die ketogene Therapie eine durchführbare, sichere und potenziell bahnbrechende Behandlungsmethode für schwere psychische Erkrankungen ist“, sagte Jan Ellison Baszucki, Mitbegründerin und Präsidentin der Baszucki Group, die zu den Geldgebern der Studie gehörte. „Jetzt ist es an der Zeit, vielfältig und nachhaltig in die strenge wissenschaftliche Untersuchung metabolischer Ansätze in der Psychiatrie zu investieren, um den Umfang dieser Studien zu erweitern und das Bewusstsein für deren Potenzial zu schärfen.“

Über die Baszucki Group

Die Baszucki Group wurde 2021 vom Roblox-Gründer und Vorstandsvorsitzenden David Baszucki sowie der Bestsellerautorin Jan Ellison Baszucki ins Leben gerufen und nutzt Fördermittel, Impact Investing, Interessenvertretung, Storytelling und den Aufbau von Gemeinschaften, um grundlegende Veränderungen in den Bereichen Wissenschaft, Medizin, Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt zu bewirken. Ein Schwerpunkt der Baszucki Group liegt auf der Unterstützung von Initiativen an der Schnittstelle von Stoffwechsel, Psychiatrie und Neurowissenschaften mit dem Ziel, die Ergebnisse im Bereich der psychischen Gesundheit zu verbessern. Um mehr über metabolische Ansätze bei psychischen Störungen und der Gehirngesundheit, einschließlich der ketogenen Therapie, zu erfahren, besuchen Sie Metabolic Mind, eine gemeinnützige Initiative der Baszucki Group.

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